Quimbaya Gold: Der nächste Gold-Star in Kolumbien

Kolumbien zählt zu den attraktivsten Bergbauländern Südamerikas, insbesondere die Region Antioquia gilt als Herzstück der Goldproduktion mit rund 50–60 % des nationalen Outputs. Hier befinden sich sowohl industrielle Minenprojekte als auch zahlreiche handwerkliche Betriebe, die gemeinsam die jahrhundertealte Goldtradition der Region fortführen. Quimbaya Gold (WKN A3DT3C, ISIN CA74841L1013) konzentriert sich auf das 100 % unternehmenseigene Tahami South-Projekt im Segovia-Goldgürtel, einem der produktivsten Goldkorridore des Landes.

Nach umfassender Kartierung, geochemischen Analysen und Laborarbeiten startete das Unternehmen Anfang August 2025 ein voll genehmigtes 4.000-Meter-Bohrprogramm. Ziel ist es, die Fortsetzung der hochgradigen Segovia-Ader direkt auf Quimbayas Gebiet zu testen und potenziell eine neue bedeutende Goldzone zu identifizieren. Trotz der Beendigung der zuvor geplanten Kooperation mit Denarius Metals behält Quimbaya sämtliche Projektrechte und setzt weiterhin auf systematische Exploration, moderne Bohrtechnologien und enge Zusammenarbeit mit den lokalen Gemeinden.

Kolumbien – Ein perfekter Bergbaustandort

Kolumbien ist einer der strategisch wichtigsten Bergbaustandorte Lateinamerikas. Der Bergbau hat für die Volkswirtschaft des Landes einen hohen wirtschaftlichen, sozialen und geopolitischen Stellenwert und zählt nach Öl zu den bedeutendsten Exportbranchen. Gold, Kohle, Nickel und zunehmend Kupfer tragen erheblich zu den Deviseneinnahmen bei. Historisch war Kolumbien im 17. Jahrhundert ein führender Goldproduzent – damals stammten etwa 80 % der weltweiten Goldproduktion aus dem Land.

Heute liegt Kolumbien zwar hinter Peru und Brasilien, doch das Land besitzt weiterhin eine geologisch außergewöhnlich günstige Grundlage für Goldvorkommen und andere strategische Metalle. Laut Regierungsangaben stammten im Jahr 2023 etwa 2 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP)direkt aus dem Bergbausektor, wobei inklusive indirekter Effekte der Anteil deutlich höher liegt.

Der Sektor sichert Hunderttausende Arbeitsplätze, sowohl im formellen als auch im informellen Bereich. In ländlichen und strukturschwachen Regionen wie Antioquia, Chocó, La Guajira oder Cesar ist der Bergbau für viele Menschen eine der wenigen Einkommensquellen und trägt entscheidend zur regionalen Entwicklung bei. Internationale Bergbauunternehmen erkennen das Potenzial des Landes zunehmend und investieren in Explorationsprojekte, was Kolumbien zu einem strategisch wichtigen Rohstofflieferanten macht.

Antioquia – Hier ist Gold in Hülle und Fülle

Die Region Antioquia gilt als Herzstück der kolumbianischen Goldproduktion. Etwa 50–60 % des Goldes des Landesstammen aus dieser Region, insbesondere aus traditionsreichen Minenzonen wie Segovia und Remedios. Neben zahlreichen handwerklichen Kleinbetrieben sind in den letzten Jahren auch moderne Industrieprojekte entstanden, darunter die San-Ramon-Mine und das Cisneros-Projekt, die zusammen Zehntausende Unzen Gold pro Jahr fördern. Trotz der positiven Entwicklungen steht die Region vor großen Herausforderungen:

Rund 200.000 Kleinschürferbauen Gold häufig unter prekären Bedingungen und teils ohne Genehmigung ab, oft unter Einsatz von umweltschädlichem Quecksilber. Während der formelle Sektor zunehmend auf Effizienz, Nachhaltigkeit und Sicherheit achtet, sind lokale Gemeinschaften weiterhin stark von der Ressource abhängig. Entscheidend für die Zukunft wird sein, moderne Technologien, Umweltschutz und lokale Partizipation in Einklang zu bringen. Antioquia beherbergt mit Segovia und Buritica die größten Goldprojekte des Landes, die zusammen rund 50 % der kolumbianischen Goldproduktion liefern. Diese Region bietet damit ein einzigartiges Umfeld für Exploration und nachhaltige Bergbauprojekte, unterstützt durch eine Infrastruktur für Straßenzugang, Energieversorgung und die Nähe zu lokalen Arbeitskräften.

Vom geologischen Potenzial zur gezielten Exploration

Vor diesem Hintergrund startet Quimbaya Gold in eine entscheidende Phase. Das Unternehmen konzentriert sich auf das Tahami South-Projekt, gelegen im Segovia-Goldgürtel, einer der produktivsten Goldregionen Kolumbiens. Nach umfangreicher Kartierung, geochemischen Analysen und Laborarbeiten steht nun das 4.000-Meter-Bohrprogrammbereit, das die ersten modernen Bohrungen auf dem Projektgelände umfasst. Die bisherigen Oberflächendaten sind vielversprechend: Gesteinsproben wiesen bis zu 11,21 g/t Gold und 23,3 g/t Silber auf. Auger-Bodenproben erzielten bis zu 59 ppb Gold, während MMI-Proben bis zu 37,1 ppb Gold zeigten.

Diese Werte korrelieren mit kartierten Quarzadern, serizitischen Alterationen und hydrothermalen Brekzien – klassische Marker für hochgradige epithermale Goldsysteme. Begleitend wurden Pfadfinderelemente wie Arsen, Kupfer, Blei und Zink identifiziert, was die geologische Modellierung weiter stützt. Parallel verläuft in dem Gebiet handwerklicher Bergbau, der die Oberflächenpotenziale zusätzlich bestätigt und eine frühe wirtschaftliche Aktivität aufzeigt.

Die Bohrziele wurden anhand eines umfassenden Datensatzes definiert: 654 Wegpunkte für Probenahmen, 370 Hektar kartierte Alterationszonen und 450 geologische Stationen, die eine solide wissenschaftliche Grundlage für die bevorstehenden Bohrungen liefern. Dieser methodische, modellgesteuerte Ansatz reduziert das Risiko und erhöht die Wahrscheinlichkeit, ein hochgradiges Goldsystem nachzuweisen.

Strategische Position in Sichtweite zu Aris Mining

Tahami South grenzt unmittelbar an die Segovia-Mine von Aris Mining, eine der hochgradigsten Goldminen Kolumbiens. Dort werden durchschnittliche Gehalte von über 10 g/t Gold erreicht. Geologische Daten deuten darauf hin, dass sich das Segovia-Ader-System auf Quimbayas Gebiet fortsetzt – ein bislang ungetestetes Potenzial. Das Unternehmen verfolgt einen disziplinierten, schrittweisen Ansatz: systematische Oberflächendaten, strukturgeologische Modellierung und zielgerichtete Bohrungen. Durch die Kontrolle über 100 % des Projekts kann Quimbaya Entscheidungen unabhängig treffen, wodurch Projektzeitpläne, Investitionen und Community-Programme optimal gesteuert werden.

CEO Alexandre P. Boivin betont: „Der beste Ort, eine Mine zu finden, ist neben einer Mine. Wir sind die Ersten, die hier moderne Exploration anwenden.“ Darüber hinaus prüft Quimbaya alternative Modelle zur Unterstützung der Formalisierung des handwerklichen Bergbaus, um wirtschaftliche Teilhabe und nachhaltige Entwicklung der lokalen Gemeinden zu fördern. Dieser soziale Ansatz erhöht nicht nur die Akzeptanz, sondern stärkt langfristig die strategische Position des Unternehmens in der Region.

Der Bohrbeginn und die nächsten Schritte

Das voll genehmigte Bohrprogramm begann Anfang August 2025. Ziel ist es, definierte Bohrziele entlang der bekannten Aderstrukturen zu testen, die durch hohe Gold- und Silberwerte, serizitische Alterationen und hydrothermale Brekzien gekennzeichnet sind. Erste Ergebnisse werden im vierten Quartal 2025 erwartet. Parallel dazu werden Anschlussbohrungen vorbereitet, um potenzielle Funde schnell zu erweitern und zusätzliche Zielstrukturen zu überprüfen.

Das Unternehmen verfolgt eine flexible, auf Daten gestützte Strategie, die es ermöglicht, auf positive Funde sofort zu reagieren und den Wert des Projekts effizient zu steigern. Die Kombination aus hochgradigen Zielen, der Nähe zur Segovia-Mine und methodisch fundierter Exploration bietet ein außergewöhnlich günstiges Chancen-Risiko-Profil für Investoren. Die positive Aktienkursentwicklung von 0,30 auf über 0,60 CAD verdeutlicht diese Auffassung auch bei den Anlegern.

Fazit – Ein entscheidender Moment für Investoren

Quimbaya Gold steht an einem kritischen Punkt: Zwischen geologischer Theorie und dem Nachweis eines hochgradigen Goldvorkommens direkt neben einer Weltklasse-Mine. Mit soliden finanziellen Mitteln, erfahrenem Management und klar definierten Bohrzielen, bietet das Unternehmen eine hervorragende Gelegenheit für Investoren, frühzeitig in ein Projekt mit signifikantem Wertsteigerungspotenzial zu investieren. Die bevorstehenden Bohrergebnisse könnten nicht nur den Wert des Tahami South-Projekts massiv erhöhen, sondern auch die Wahrnehmung von Quimbaya Gold als exzellentes Explorationsunternehmen in Kolumbien stärken. Die Spannung ist fast unerträglich: Wird Quimbaya die nächste Aris Mining?