Quantum-Computing bleibt Wette auf die Zukunft

Der Markt für Quantencomputer bleibt ein Spiel zwischen Vision und Realität. D-Wave Quantum (ISIN CA26605W1041) legte im dritten Quartal den Fokus auf Fortschritt statt Perfektion: Der Umsatz stieg um fast 100 Prozent auf 3,7 Mio. $, während der Verlust deutlich kleiner ausfiel als erwartet.

Trotz dieser Erfolge blieb die Aktie volatil. Nach einer Kursrallye von über 200 Prozent seit Jahresbeginn folgte eine deutliche Korrektur. Das zeigt, wie sensibel Investoren auf Schwankungen in einem Markt reagieren, der noch Jahre von der Massenanwendung entfernt ist.

D-Wave überzeugt mit Forschung und Aufträgen

Das Unternehmen arbeitet an mehreren internationalen Projekten, darunter ein Vertrag mit der italienischen Regierung über 10 Mio. € für die Installation eines Quantenrechners in einem Forschungszentrum. Auch Partnerschaften mit deutschen und US-Institutionen untermauern die technologische Relevanz.

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D-Wave bleibt damit Pionier der sogenannten „Quantum-Annealing“-Technologie. Der Ansatz unterscheidet sich von klassischen Rechenmodellen, ermöglicht aber bereits heute die Lösung hochkomplexer Optimierungsprobleme.

Zwischen Pioniergeist und Geduld

Für Anleger ist der Sektor ein Hochrisikofeld, doch der Fortschritt ist unübersehbar. Immer mehr Industriekonzerne testen Quantenverfahren für Materialforschung, Logistik oder Finanzanalysen.

D-Wave, IonQ und andere Akteure haben es geschafft, das Thema aus der Nische zu holen. Wann daraus ein rentabler Markt entsteht, bleibt offen – aber das Tempo der Entwicklung legt nahe, dass die Zukunft des Rechnens tatsächlich quantenbasiert sein könnte.