Was für ein Wahnsinn am Silbermarkt! Der kleine „Bruder von Gold“ hat in den vergangenen Tagen einen historischen Sprung hingelegt und erstmals die Marke von 64 USD je Unze angelaufen, ein Niveau, das die extreme Anspannung zwischen realer Verfügbarkeit und globaler Nachfrage widerspiegelt. Anders als beim legendären Hunt-Squeeze im Jahr 1980, als wenige Akteure den Markt fast im Alleingang leerkauften, speist sich die heutige Hausse aus einem breiten, strukturellen Defizit über viele Jahre hinweg. Diese Knappheit wird einerseits von der boomenden industriellen Nutzung in Photovoltaik, Elektronik und E-Mobilität befeuert, andererseits von geopolitischen Unsicherheiten, ausufernder Staatsschuldenpolitik und einem geschwächten US‑Dollar, der Investoren verstärkt in Sachwerte treibt.
Parallel dazu sinkt die physische Verfügbarkeit: Die jährliche Minenproduktion stagniert oder wächst nur marginal, während die Förderraten aus bestehenden Lagerstätten oftmals nicht mehr mit der dynamischen Nachfrage Schritt halten. Besonders sichtbar wird dies an den großen Handelsplätzen, wo die gemeldeten Bestände seit Jahren rückläufig sind und die Londoner Lager seit 2021 erheblich abgebaut wurden. Wie geht es hier weiter?
Silber – Alles brauchen es, keiner hat es
Silber steht im Jahr 2025 im Zentrum einer Entwicklung, die selbst erfahrene Marktteilnehmer überrascht.Anfang Dezember erreichte der Preis erstmals die Marke von 60 US-Dollar je Unze und machte damit sichtbar, wie stark sich die fundamentalen Kräfte am Markt verschoben haben. Anders als frühere Preisspitzen, die durch spekulative Übertreibungen einzelner Akteure ausgelöst wurden, speist sich die aktuelle Dynamik aus einem strukturellen Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage. Weltweit wächst der Bedarf schneller, als neue Förderkapazitäten geschaffen werden können, während politische Unsicherheiten, eine historisch hohe Staatsverschuldung und anhaltende Zweifel an der Stabilität wichtiger Währungen die Attraktivität von Sachwerten zusätzlich erhöhen. Silber ist damit längst nicht mehr nur ein Edelmetall, sondern zunehmend auch ein strategischer Rohstoff mit makroökonomischer Bedeutung.
Besonders deutlich zeigen sich die Spannungen an den Termin- und Derivatemärkten. Dort trifft eine enorme Menge an papierbasierten Kontrakten auf einen schrumpfenden physischen Unterbau. Die verfügbaren Lagerbestände an den großen Handelsplätzen sind in den vergangenen Jahren spürbar zurückgegangen, während börsengehandelte Produkte einen immer größeren Teil des frei verfügbaren Metalls binden. Die Folge sind ungewöhnliche Marktverwerfungen: Steigende Leihgebühren, ausweitende Spreads und immer häufiger auftretende Preissprünge, die den Handel zunehmend unberechenbar machen. In Extremphasen kommt es sogar zu logistischen Verschiebungen, bei denen Silberbarren zwischen Kontinenten transportiert werden, um kurzfristige Preisunterschiede auszunutzen, ein klares Zeichen für physische Knappheit und Überreiztheit im System.
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Gleichzeitig wird Silber von der industriellen Seite her immer stärker nachgefragt. Anwendungen in der Solarenergie, in der Halbleiterfertigung, in der Elektromobilität und in der Medizintechnik sorgen für einen strukturellen Grundbedarf, der kaum substituierbar ist. Hinzu kommt, dass neue Minenprojekte lange Vorlaufzeiten haben und viele Lagerstätten bereits seit Jahren rückläufige Erzgehalte aufweisen. Selbst steigende Preise führen daher nicht kurzfristig zu einer spürbaren Angebotsausweitung. Ein weiterer, oft unterschätzter Aspekt ist die zunehmende staatliche Einflussnahme auf Rohstoffmärkte: Immer mehr Länder klassifizieren Silber indirekt als kritischen Rohstoff, da es für Energiewende und technologische Souveränität unverzichtbar ist. Diese Entwicklung verstärkt den Wettbewerb um physische Bestände zusätzlich. Während kurzfristig erhöhte Volatilität zu erwarten ist, deuten die strukturellen Trends darauf hin, dass Silber vor einer Phase steht, in der seine Rolle als industrieller Schlüsselrohstoff und monetärer Wertspeicher gleichermaßen neu bewertet wird. Marktbeobachter sehen für 2026 ff Kursziele von bis zu 100 USD im Rahmen des Möglichen.

Nordex und Siemens Energy – Die Lieferketten immer im Auge
Nordex und Siemens Energy sind als Schlüsselakteure der Energiewende in hohem Maße von kritischen Metallen abhängig, wobei Silber als strategischer Werkstoff für Leistungselektronik, Sensorik und Netzinfrastruktur eine wachsende Rolle spielt. Beide Gesellschaften profitieren grundsätzlich von der globalen Investitionswelle in erneuerbare Energien und Stromnetze, doch die enge Koppelung an volatilen Rohstoffmärkten und komplexe Lieferketten bleibt ein zentrales Risiko, das Investoren 2026 im Blick behalten müssen.
Bei Nordex (ISIN: DE000A0D6554 | WKN: A0D655) steckt ein erheblicher Anteil der Wertschöpfung in Komponenten wie Generatoren, Umrichtern, Konvertern und Steuerungselektronik für Windturbinen. Die jüngsten Ökobilanz- und SDG-Berichte betonen zwar stärker Ressourceneffizienz und Recycling im Delta4000-Portfolio, implizieren aber zugleich die Abhängigkeit von Kupfer, seltenen Erden und edelmetallhaltiger Elektronik in der Lieferkette. Vor dem Hintergrund des European Critical Raw Materials Act und erwarteter Engpässe bei Kupfer und anderen strategischen Metallen gewinnt die langfristige Sicherung dieser Inputs für Nordex zunehmend strategische Bedeutung.
Silber bleibt für Nordex vor allem ein „embedded metal“ in Zulieferkomponenten. Steigende Spotreise oder Lieferstörungen könnten zwar die Elektronik- und Grid-Komponenten verteuern, sind aber aktuell weniger margenbestimmend als Stahl- und Kupferkosten. Dennoch erhöht die Kombination aus Silber, Kupfer und seltenen Erden die strukturelle Rohstoffsensitivität des Geschäftsmodells. Für 2026 erwarten Analysten bei Nordex nach den bereits starken Auftragseingängen 2024/25 weitere Umsatzzuwächse auf rund 7,5 bis 8,3 Mrd. EUR und eine gestärkte EBITDA-Marge um 7 bis 8 Prozent, womit das Unternehmen an die jüngste operative Verbesserung anknüpft. Der Konsens unter Analysten sieht allerdings nur begrenztes Kurspotenzial. 14 Experten auf der Plattform LSEG taxieren das 12-Monats-Kursziel im Bereich um 27 bis 28 EUR, dieser Bereich wurde jüngst aber schon getoppt. Korrektur abwarten!

Siemens Energy (ISIN: DE000ENER6Y0 | WKN: ENER6Y) ist aufgrund seiner breiten Aufstellung in Netzinfrastruktur, Gas- und Wasserstofftechnologie und Windenergie ebenfalls stark von kritischen Metallen abhängig. Das Unternehmen adressiert den erwarteten Nachfrageboom nach kupferintensiven Netz- und Grid-Komponenten mit einem Investitionsprogramm von 2,3 Mrd. USD in neue Transformatoren- und Schaltanlagenwerke bis 2028. In strategischen Publikationen hebt Siemens Energy explizit hervor, dass Lithium, Kupfer, Silber und andere kritische Mineralien für die Energiewende unverzichtbar sind und die Sicherung sowie Dekarbonisierung dieser Lieferketten eine eigene strategische Stoßrichtung bilden.
Der Windbereich (Siemens Gamesa) bleibt trotz Konsolidierung ein signifikanter Verbraucher von Kupfer, seltenen Erden und Silber in der Turbinen- und Konvertertechnologie. Auch wenn die Onshore-Standorte bis 2026 von 10 auf 4 Projekte gestrafft werden, wächst parallel der Anteil des vergleichsweise margenstärkeren Netzgeschäfts, das ebenfalls metallintensiv ist. Vorteilhaft lassen sich hier die Margen besser an die gestiegene Rohstoffkostenstruktur anpassen, was zu einer Stabilisierung der Konzernprofitabilität beiträgt. Insgesamt positioniert sich Siemens Energy damit als Profiteur des globalen Netzausbaus, bleibt aber zugleich exponiert gegenüber möglichen Lieferengpässen und Preissprüngen bei Schlüsselmetallen wie Silber, Kupfer und seltenen Erden.
Analysten rechnen für Siemens Energy bis 2026 mit einem Umsatzanstieg auf etwa 43,7 Mrd. EUR, was einem Wachstum von rund 12 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Prognosen der Analysten spiegeln die Annahme wider, dass die operativen Probleme im Windsegment schrittweise eingedämmt werden und das Netz- sowie konventionelle Energiesystemgeschäft vom strukturell steigenden Strom- und Netzausbaubedarf profitiert. Rund zwei Drittel der Analysten empfehlen die Aktie derzeit zum Kauf, verweisen aber auf das ambitionierte Bewertungsniveau mit einem prognostizierten KGV 2026e um 33 für 2025/26 und die nicht friktionslose Abhängigkeit von einer störungsfreien Lieferkette bei kritischen Metallen.

Vom Explorer zum Entwickler – Aftermath Silver beschleunigt den Projektfortschritt
Es gibt Unternehmen, die die Versorgungslage bei kritischen Metallen bereits in ihre Geschäftsstrategie eingearbeitet haben. Die Rede ist von Aftermath Silver Ltd. (ISIN: CA00831V2057 | WKN: A2DMFN), einem kanadischen Explorer mit Fokus auf Silber, Kupfer und Mangan in Peru und Chile, eine seltene Kombination aus Edelmetall- und Batteriemetall-Exposure. Diese Metallkombination verschafft Aftermath nicht nur eine attraktive Diversifikation, sondern positioniert das Unternehmen auch direkt an der Schnittstelle zwischen Edelmetallinvestment und Energiewende. Nach einer Reihe operativer und finanzieller Meilensteine steht Aftermath heute an der Schwelle vom reinen Explorer hin zum Entwickler und rückt damit in eine neue Unternehmensphase vor.
Zentrales Asset ist das Berenguela-Projekt in der peruanischen Region Puno, eine oberflächennahe, polymetallische Silber-Kupfer-Mangan-Lagerstätte mit außergewöhnlicher Größenordnung und Metallverteilung. Berenguela profitiert von sehr guter Infrastruktur, kurzer Distanz zu Straßen, Bahnlinien und Stromnetzen sowie einer günstigen Topografie für einen potenziellen Tagebau. Die Lagerstätte weist eine bekannte Streichlänge von rund 1,5 Kilometern auf und ist über weite Bereiche direkt an der Oberfläche mineralisiert. Eine aktualisierte Ressourcenschätzung vom Dezember 2025 weist mehr als 50 Millionen Tonnen in der Kategorie Measured & Indicated aus, mit über 120 Millionen Unzen enthaltenem Silber sowie bedeutenden Anteilen an Mangan, Kupfer und Zink. Einzelne Bohrabschnitte lieferten in der Vergangenheit extrem hohe Silber- und Kupfergehalte, darunter außergewöhnliche Spitzenwerte, die das hochgradige Potenzial des Systems eindrucksvoll belegen.
Ein entscheidender Wendepunkt wurde Ende November 2025 erreicht, als Aftermath die finale Zahlung zur vollständigen Übernahme von Berenguela leistete, deutlich vor dem ursprünglich vereinbarten Zeitplan. Durch Zugeständnisse von EMX Royalty und den Verzicht von SSR Mining auf frühere Verpflichtungen erhielt Aftermath die vollständige Kontrolle über das Projekt ohne weitere vertragliche Einschränkungen. Damit ist der Weg frei für eine umfassende technische Weiterentwicklung, insbesondere für die nun gestartete Vorstudie zur wirtschaftlichen Machbarkeit, die eine künftige Produktion von Silber, Kupfer und Mangan detailliert untersuchen soll. Parallel dazu wurden neue Bohrprogramme initiiert, um hochgradige Kupferzonen im Osten der Lagerstätte weiter zu verfolgen, Ressourcen zu verdichten und zusätzliche metallurgische Proben zu gewinnen.
Besondere strategische Bedeutung kommt dem Mangananteil von Berenguela zu, der rund 44 % der enthaltenen Metallmenge ausmacht. Mangan gilt in den USA und der EU als kritischer Rohstoff, da er für Stahlherstellung ebenso unverzichtbar ist wie für moderne Lithium-Ionen-Batterien. Der Markt für hochreines Mangansulfat wird derzeit nahezu vollständig von China dominiert, was westliche Industrien zunehmend unter geopolitischen Handlungsdruck setzt. Aftermath sieht Berenguela hier günstig positioniert, da erste metallurgische Tests auf die Möglichkeit hindeuten, Mangansulfat in Batteriequalität mit sehr hoher Reinheit herzustellen. In Kombination mit der Lage in Peru, einem Land mit Freihandelsabkommen mit den USA und Kanada, ergibt sich ein geopolitisch attraktives Profil, das über den reinen Rohstoffwert hinausgeht.
Finanziell ist Aftermath Silver solide aufgestellt, die jüngste Kapitalerhöhung könnte weitere 20 Mio. CAD in die Kasse spülen. Eric Sprott, einer der renommiertesten Rohstoffinvestoren weltweit, ist mit rund 10 Mio. CAD engagiert. Neben Berenguela schreiten auch die Arbeiten im chilenischen Challacollo-Projekt voran, wo neue Bohrungen darauf abzielen, die bestehende Silber-Gold-Ressource in die Tiefe und entlang des Streichens zu erweitern. Ergänzt wird das Portfolio durch das kleinere Cachinal-Projekt, wodurch Aftermath eine seltene geografische und metallische Risikostreuung im Junior-Sektor erreicht. Mit einer Marktkapitalisierung von rund 290 Mio. CAD und einer starken Kursentwicklung innerhalb der vergangenen zwölf Monate ist das Unternehmen zwar kein klassischer MicroCap mehr, bietet mit der aktuellen Konsolidierung um 0,90 CAD aber weiterhin ein interessantes Chance-Risiko-Profil.

Regency Silver – Geologische Durchbrüche stärken die Expansionsfantasie bei Dios Padre
Regency Silver (ISIN: CA75889D2086 | WKN: A41DJN) hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der aussichtsreichsten Explorationsunternehmen für Edel- und Basismetalle in Mexiko entwickelt und positioniert sich zunehmend als ernstzunehmender Akteur im Gold-, Silber- und Kupfersektor. Im Fokus hat das Management den Bundesstaat Sonora, eine traditionsreiche Bergbauregion mit stabilen Rahmenbedingungen und guter Infrastruktur. Herzstück des Portfolios ist das Dios-Padre-Projekt, eine historische Silbermine, die sich in den letzten Jahren als großflächiges, magmatisch-hydrothermales System mit erheblichem Expansionspotenzial erwiesen hat. Bereits die Bohrkampagnen der Jahre 2022 und 2023 lieferten spektakuläre Ergebnisse mit außergewöhnlich hohen Gold-, Silber- und Kupfergehalten, darunter mächtige Abschnitte mit mehr als 30 Metern hochgradiger Mineralisierung.
Aufbauend auf diesen Erfolgen startete Regency Silver im Oktober 2025 ein neues, umfangreiches Bohrprogramm, das rund 4.500 Meter in sechs bis acht Bohrlöchern umfasst. Ziel ist es, die bekannten mineralisierten Zonen entlang des Streichens zu erweitern und die bereits identifizierten hochgradigen Gold-Kupfer-Silber-Bereiche weiter in die Tiefe zu verfolgen. Die Arbeiten werden von einem erfahrenen Bohrdienstleister aus Hermosillo durchgeführt, der bereits frühere Programme erfolgreich umgesetzt hatte. Erste visuelle Ergebnisse aus der neuen Kampagne, insbesondere aus dem Bohrloch REG-25-25, deuten darauf hin, dass die mineralisierte Struktur in eine neue Richtung fortsetzt. Die geologischen Merkmale, darunter Gesteinstypen, Alterationsmuster und Sulfidmineralisierung, zeigen klare Parallelen zu früheren hochgradigen Treffern. Besonders bedeutsam ist die erstmalige Identifikation einer Quarz-Feldspat-Porphyr-Struktur innerhalb des mineralisierten Systems, die als möglicher Kanal für mineralisierende Lösungen interpretiert wird und neue Ansatzpunkte für weitere Entdeckungen eröffnet.
Regency Silver konnte im Dezember seine finanzielle Basis deutlich stärken. Aufgrund großer Investorennachfrage wurde die jüngste Kapitalmaßnahme auf ein Volumen von bis zu 3,5 Mio. CAD erhöht, mit der Option auf eine weitere Ausweitung. Die Erlöse sind primär für weitere Bohrarbeiten auf Dios Padre sowie für allgemeines Working Capital vorgesehen und sichern damit die kontinuierliche Exploration des Projekts. Aktuell wird das Ressourcenpotenzial der Lagerstätte auf rund 11,38 Mio. Unzen Silberäquivalent bei einem sehr hohen Durchschnittsgehalt geschätzt, wobei Silber den Großteil der enthaltenen Metalle ausmacht. In Kombination mit signifikanten Gold- und Kupferanteilen ergibt sich ein geologisch seltener und wirtschaftlich attraktiver Metallmix. Nach der Kapitalmaßnahme liegt der Marktwert immer noch unter 20 Mio. CAD. Einsammeln!

FAZIT
Silber überrascht mit Knappheitskursen von über 60 USD. Damit ist das Edelmetall mit einer Rendite von über 100 % in 2025 zum Shooting-Star unter den Metallen avanciert. Grund sind die immer enger werdenden physischen Märkte gepaart mit ein er sehr hohenr Nachfrage, die sowohl aus Industrie als auch Finanzwelt zugleich wächst. Industrielle Abnehmer wie Nordex oder Siemens Energy könnten im nächsten Jahr mit Lieferproblemen konfrontiert sein. Zeitgleich eröffnen Explorationsgesellschaften wie Regency Silver und Aftermath Silver einen zusätzlichen Hebel auf neue Entdeckungen und mögliche Ressourcenerweiterungen. Das Zusammenspiel aus anziehenden Metallpreisen, geopolitisch getriebener Absicherungsnachfrage und dem steigenden Rohstoffbedarf im Zuge der globalen Elektrifizierung verleiht dem gesamten Sektor spürbaren Rückenwind. Für Investoren entsteht daraus ein besonders attraktives Marktumfeld, in dem eine kluge Streuung über verschiedene Entwicklungs- und Produktionsphasen nicht nur das Ertragspotenzial erhöht, sondern auch die unvermeidliche Volatilität des Silbermarktes wirkungsvoll abfedert.