Alpha Strategie 33/16 – Kauft die EZB bald Aktien?

Das faktisch mitverantwortete Niedrigzins-Umfeld macht der EZB immer mehr zu schaffen. Dazu genügt schon der Blick in die Wochenbilanz des laufenden Anleihenkaufprogramms. Wie die Zentralbank meldete, hatte sie in der vergangenen Woche mindestens 28 weitere Unternehmensanleihen gekauft. Darunter waren Papiere von Emittenten wie Allianz, Deutsche Bahn, Deutsche Börse, Generali, Shell und Bertelsmann.

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Damit liegen derzeit insgesamt 541 unterschiedliche Anleihen im EZB-Depot. Davon weisen ganze 129, also rund 24% der Anleihen eine negative Rendite aus. Allein drei Anleihen davon stammen aus den Käufen der letzten Woche. Und der Trend dürfte weiter anhalten.

Denn das Angebot, was der EZB für Käufe überhaupt zur Verfügung steht, dünnt immer mehr aus. So hatten auch wir schon die Vermutung geäußert, dass die Zentralbank noch in diesem Jahr womöglich die bisherigen Kaufkriterien für Unternehmensanleihen weiter aufweichen wird. Sprich: Die Zielrenditen dürften weiter zurückgenommen werden, da immer mehr Anleihen negative Renditen ausweisen. […]

Weiterlesen in der neuen Ausgabe des Alpha Strategie 33/16.

 

Die weiteren Themen:

  • Was kann die EZB noch tun, um Liquidität in den Markt zu bringen?
  • Linde und Praxair verhandeln.
  • William Hill im Visier.
  • ThyssenKrupp: Stahlfusion rückt näher.
  • Maersk: Containergeschäft wird zum Problemfall.
  • Rickmers leidet unter Wertberichtungen.
  • K+S: Schlechte Zeiten angebrochen.
  • Abengoa präsentiert Restrukturierungs-Update.
  • Jaguar Land Rover mit weiteren Verkaufserfolgen.
  • Aktien legen Pause ein.
  • Softbank: Die billigere Alibaba-Variante?

 

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