Aktienmarkt: Uneinheitliche Trends

Die US-Börsen konnten schon zum Wochenauftakt keine gemeinsame Richtung finden. Verluste bei den Hochtechnologiewerten setzten sich im Nasdaq fort. Das hatte auch Konsequenzen bei unseren Portfoliokandidaten Naspers und Softbank. Bei Softbank kam hinzu, dass die Übernahme der Beteiligung Snapdeal aufgrund von abweichenden Preisvorstellungen des Übernehmers Flipkart Online Services nicht zustande kam.

Naspers hingegen litt unter den zunehmend harschen Kommentaren der chinesischen Regierung zu Online-Spielen – einem Kerngeschäft der Internetplattform Tencent, an der Naspers eine wesentliche Beteiligung hält. Beide Aktien müssen ihr derzeitiges Kursniveau verteidigen, damit sie nicht in einen mittelfristigen Abwärtstrend übergehen.

Sportartikler und Banken gefragt

Die überraschend positiven Zahlen des US-Sportartiklers Nike brachten weltweit die Aktien der Branche nach oben. Darunter auch unsere japanische Asics Corp., die nun den Widerstand bei rund 2.000 Yen hinter sich lassen konnte. Das Handelsvolumen war das Dreifache des monatlichen Durchschnitts. Ein klares Zeichen, dass es sich hier wohl eher nicht um einen Scheinausbruch handelt.

Ebenfalls Rückenwind bekamen ein weiteres Mal die Financials, die mit immerhin drei Titeln – Unicredit, BNP Paribas, Generali – übergewichtet waren. Als Optionsposition kann man die Deutsche Bank noch hinzuzählen. Sie hat sich aus ihrem breiten Seitwärtstrend zwischen 15 und 18 EUR noch nicht befreien können.